So wird gemessen
Ein Programm ruft jeden Tag die Websites der Bahn-Verkäufer auf und sucht dieselben Verbindungen, wie es auch ein Mensch tun würde. Gespeichert wird der niedrigste angezeigte Preis je Zug für 1 Erwachsenen in der 2. Klasse ohne Ermäßigung oder Rabattkarte.
Was als „derselbe Zug“ gilt
Zwei Angebote gelten als derselbe Zug, wenn Abfahrt und Ankunft gleich sind oder sie eine Zugnummer teilen und die Zeiten höchstens 15 bzw. 20 Minuten abweichen. Verglichen werden nur Preise, die am selben Tag abgefragt wurden.
Was nicht zählt
- Preise, die nur für einen Teil der Strecke gelten (z. B. „Ticket nur für Teilstrecke“).
- Verbindungen ohne angezeigten Preis.
Umrechnung
Preise in CHF, CZK und PLN werden mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom Abfragetag umgerechnet. Beim Bezahlen mit einer Euro-Karte ist der Kurs meist 1–3 % schlechter.
Grenzen
- Verglichen wird der niedrigste angezeigte Preis. Bei einem Verkäufer kann das ein Sparpreis sein, beim anderen ein Normalpreis mit mehr Flexibilität.
- Preise ändern sich laufend; eine Messung ist eine Momentaufnahme.
- Servicegebühren beim Bezahlen sind bei den Bahnen nicht berücksichtigt. Beim Vermittler Omio ist eine geschätzte Servicegebühr eingerechnet (etwa 6,5 % des Ticketpreises, mindestens 2 €), weil sie dort bei jeder Buchung anfällt.
Daten
Die Vergleichsdaten gibt es offen als CSV-Datei, mit 7 Tagen Verzögerung: Sie enthält alle Abfragen, die mindestens 7 Tage alt sind. Die aktuellen Preise stehen auf den Streckenseiten.
Lizenz: CC BY 4.0. Die Daten dürfen frei genutzt werden, auch kommerziell, mit Quellenangabe „Zugpreis-Vergleich“ und Link auf diese Seite.